Das Traumahilfe Haus Brokstedt

Im Traumahilfe Haus Brokstedt wohnen Mädchen ab 16 Jahren und junge, erwachsene Frauen. Auch sie entstammen einer schwierigen und traumatisierenden Vergangenheit. Sie haben Folgestörungen entwickelt, die sie an einer "normalen" Lebensbewältigung hindern. Unsere Bewohnerinnen sind stark verhaltensauffällig und haben oftmals ein grenzverletzendes Verhaltensrepertoire. Dazu kommen oftmals selbstverletzende Verhaltensmerkmale


Brokstedt befindet sich im Herzen Schleswig Holsteins etwa gleichweit von Nord- und Ostsee entfernt. Der Ort kann aufgrund seiner dörflichen Struktur noch als reizarm benannt werden - ein Umstand, der der Beruhigung unserer Klientinnen zu Gute kommt. Alle infrastrukturellen Orte sind schnell erreichbar


Die Einrichtung hat acht Plätze und ist ausschließlich mit Einzelzimmern ausgestattet. Die Betreuungskräfte arbeiten im vollstationären Schichtdienst und wenden das Bezugsbetreuer*innen-system an.
Bei Bedarf können besonders gesicherte Einrichtungsteile vorgehalten werden (z.B. bei Schutzbedarf gegen Täterzugriff)

Wir haben einen hohen pädagogischen Betreuungsschlüssel. In der Regel sind unsere Klientinnen auf zusätzliche Betreuungsleistungen angewiesen. Eine enge Anbindung an die ärztliche und psychiatrische Versorgung ist obligatorisch. Wir verfügen über "Doppelgenehmigungen" und können Jugendhilfemaßnahmen in Eingleiderungshilfe überleiten.

Unsere Betreuung verläuft in der Regel in vier Phasen

  • In der Stabilisierung kommt die Klientin zu Ruhe und erfährt Sicherheit
  • In Phase zwei werden Betreuungsbedarfe ermittelt und erprobt
  • in die dritten Phase entwickelt sich die Klientin im Hilfekonzept
  • die Zukunftsperspektive ist Thema von Phase vier